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Willkommen in unserer Gemeinde!

Und Willkommen auf unserer Homepage!

Hier einige Hinweise, damit man sich besser zurechtfindet: Alle neuen Beiträge werden auf der Startseite angezeigt. Je nachdem, ob es um eine Veranstaltung, eine Aktivität oder ein Thema geht, ob es mit Vesperkirche oder unserer interkulturellen Arbeit zu tun hat werden die Beiträge außerdem unter dem jeweiligen Haupt-Menüpunkt angezeigt. Wenn sie nach bestimmten Themen oder Zielgruppen suchen, dann können Sie auch die Schlagwörter im Menü links (bzw. in der mobilen Version unten) durchforsten.

Viel Freude dabei, und vielleicht sehen wir uns ja auch im realen Leben ;-)

Stefan Nadolny

Pressemitteilung Frametalks

P R E S S E M I T T E I L U N G
FRAMETALKS – Making Social Honey!
Eine Soziale Plastik der südafrikanisch-britischen Künstlerin Shelley Sacks, in Zusammenarbeit mit dem UOT
Microlab Kassel, Wolfgang Zumdick und der Neuen Brüderkirche Kassel
27.08. – 02.09.2018 Neue Brüderkirche und auf den Straßen Kassels
„NATUR – MENSCH – LIEBE – FREIHEIT – ZUKUNFT: Mach mit und erforsche die 5 Wirklichkeiten!“
Unter diesem Motto werden 7 Tage lang alle interessierten Bürger*innen Kassels aufgefordert, über die 5
„Wirklichkeiten“ Natur, Mensch, Liebe, Freiheit und Zukunft einzeln und gemeinsam zu reflektieren.
Ein Schlüsselelement in dieser partizipatorischen Aktion ist ein mit Hirschhaut bespannter, fahrbarer Rahmen,
der in verschiedenen Kontexten eingesetzt wird. Die Teilnehmer*innen des Frametalks-Prozesses schauen
dabei auf die Welt, um aus der Perspektive jeweils einer der oben genannten Wirklichkeiten zu sehen, was sie
sehen und zu sehen, was sie denken und das heißt auch, um ihre eigenen Perspektiven und Haltungen zu
betrachten. Durch diesen Prozess, der auch bildhaftes Denken betont, kann erfahren werden, dass wir mit
unseren Konzepten, Annahmen und Sichtweisen als Rahmen auch auf die Welt blicken und sie
dementsprechend gestalten. Shelley Sacks erklärt: „FRAMETALKS ist ein bisschen wie eine „Pilgerreise“, die
sich sowohl nach innen, als auch nach außen richtet: nach innen, um zu schauen, wie wir über diese
Wirklichkeiten denken, und nach außen auf die Welt: um zu erfahren, wie sich unser Denken ändern muss,
um es uns zu ermöglichen, eine ökologisch-soziale Zukunft zu gestalten!“
Was, Wo, Wann?
Die täglichen Prozesse beginnen jeweils von Montag, den 27.08. bis Freitag, den 31.08. zwischen 10.00 und
12.00 Uhr in der Brüderkirche, Weserstraße 26, Kassel. Frametalks erscheint dann zwischen 12.30 und 17.30
Uhr auf den Straßen Kassels um ab 18.00 bis 21.00 Uhr noch einmal in die Neue Brüderkirche zurückzukehren.
Details der Stationen für jeden Tag werden jeden Morgen auf einer Tafel an der Neuen Brüderkirche
veröffentlicht sowie online auf dem FRAMETALKS Blog [www.universityofthetrees.org] und auf der Webseite
der Neuen Brüderkirche [http://hoffnungskirchengemeinde.de/frametalks] zur Verfügung stehen. Am Samstag
Abend findet FRAMETALKS außerdem als Teil der Museumsnacht in der Brüderkirche statt.
[https://www.museumsnacht.de/de/standorte/frametalks-250].
Teilnahme in 4 verschiedenen Sprachen Ein kleines Aktions-Büchlein für Teilnehmer*innen, das dazu dient,
die eigenen Reflexionen über die 5 Wirklichkeiten zu sammeln, und das über den FRAMETALKS Prozess
informiert, steht in 4 Sprachen – Deutsch, Englisch, Arabisch und Türkisch – zur Verfügung.
Kassel als Labor für Soziale Skulptur Für Joseph Beuys war Kassel eine Art Labor für Soziale Plastik. Die
Arbeit von Shelley Sacks, einer Schülerin und Mitarbeiterin von Joseph Beuys an der Free International
University [FIU], steht in dieser Tradition und hat seitdem die Impulse von Beuys international in
unterschiedlichen Bereichen fortgeführt und weiterentwickelt.
Seit 2012 wurde Shelley Sacks immer wieder von Individuen und Organisationen in Kassel eingeladen, um ihre
Methoden und Strategien wie Erdforum, sowie die Universität der Bäume, eine Evolution der FIU, nach Kassel
zu bringen. FRAMETALKS, das bereits 2011 in Bern und 2013 in Berlin jeweils zusammen mit Wolfgang
Zumdick durchgeführt wurde, ist ein Teil dieses fortdauernden und sich entwickelnden Austausches mit vielen
sozial engagierten Individuen und ökologisch-sozialen Organisationen in Kassel.
FRAMETALKS ist nicht nur „sozial engagierte Kunst“, noch ist es einfach ein Forum für soziopolitischen Dialog.
Es ist vielmehr ein Beispiel des „Erweiterten Kunstbegriffs“ indem es den Bürger*innen Kassels ermöglicht,
Künstler*innen einer zukunftsfähigen Gesellschaft zu werden.
Für nähere Informationen steht Ihnen das FRAMETALKS -Team jederzeit zur Verfügung:

Karsten Winnemuth/Universität der Bäume
Microlab-Kassel [+49 01573-9197490]; Stefan Nadolny/Neue Brüderkirche [stefan.nadolny@ekkw.de; +49 561 1874542; +49 157
38704495]; Shelley Sacks –Künstlerin [+44 7812072327].
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Frametalks Update – Vespergottesdienst mit Hartmut Hübner und Artikel in Zeitschrift

Herzliche Einladung zu einem Vespergottesdienst in Vorbereitung zum Frametalks-Projekt!

Hier die Pressemitteilung:

„Soziale Plastik erleben

Josef Beuys ist in Kassel immer noch sehr präsent, u.a. durch seine Arbeit „7000 Eichen“. In einem Gottesdienst am Sonntag, den 5.8.2018 um 18 Uhr in der Neuen Brüderkirche (Weserstraße 26) mit Hartmut Hübner als Gast gibt es Gelegenheit, den Hintergründen seines Konzeptes von Sozialer Plastik nachzuspüren. Vom 27. August bis zum 2. September wird dann die Künstlerin Shelley Sacks (Südafrika/ Oxford) mit dem Soziale-Plastik-Projekt „Frametalks“ in der Kirche zu Gast sein.“

S. auch die Seite zu Frametalks.

Und dazu ein Artikel aus der Zeitschrift „evolve“: https://www.evolve-magazin.de

„Sozialer Honig – Die Aktion »Frametalks« in Kassel mit Shelley Sacks

Unsere Denkrahmen bestimmen, was wir in der Welt sehen, was wir meinen und was wir entscheiden. Um diesen Zusammenhang zu erforschen und zu durchschauen und auch einen Prozess des Umdenkens zu ermöglichen, werde ich zusammen mit Wolfgang Zumdick vom 27. August bis 2. September und in Kooperation mit der University of the Trees Kassel, dem Microlab for Social Sculpture und der Gemeinde der Neuen Bruderkirche ein Labor für soziale Plastik entwickeln.

Die Stadt Kassel war für Joseph Beuys, der die Idee der sozialen Plastik begründete, ein Labor für die Verwirklichung seiner Impulse. Die »Frametalks« setzen diese Tradition fort, als eine verbindende Praxis der sozialen Plastik, die entwickelt wurde, um zu erkennen, wie wir »sehen und denken«, und um »sozialen Honig« zu gewinnen.

Ein Schlüsselelement in dieser partizipatorischen Aktion ist ein mit Hirschhaut bespannter fahrbarer Rahmen, der in verschiedenen Kontexten zur Anwendung kommen kann. Der Hirschhautrahmen hat eine lange Geschichte. Er stammt aus fünf Träumen, in denen mir Joseph Beuys erschien und mich bat, einen Landestreifen für Seelen zu bauen. Obwohl ich Vegetarierin bin, sagte er, dass der Landestreifen aus Hirschhaut sein müsse. Schließlich benutzte ich die Häute von fünf Hirsche, die getötet worden waren, um Schuhe und Handtaschen herzustellen. Nachdem ich die Hirschhäute auf Rahmen gespannt hatte, und nach Monaten des Ölens – was auch eine sakramentale Kommunikation mit diesen Wesen bedeutete – wurde ein Quadrat aus der Mitte jeder Haut geschnitten. Die übrig gebliebenen Häute mit den ausgeschnittenen Quadraten waren ein kraftvolles Bild für die Art, wie wir die Welt für unsere Bedürfnisse kreuzigen. Dieses Bild korrespondierte mit einer Schlüsselfrage meiner Arbeit damals wie heute: Wie gestalten wir unsere Beziehung mit der Welt neu und leben in ihr, ohne unnützes Leiden und Ausbeutung zu verursachen?

Durch den Hirschhautrahmen im Herzen unseres Frametalk-Prozesses schauen wir auf die Welt, »um zu sehen, was wir sehen« und „zu sehen, was wir denken“.  Aber in den Frametalks benutzen wir nicht nur diesen »Rahmen«. Wir benutzen auch fünf Wirklichkeiten als Rahmen – Natur, Mensch, Liebe, Freiheit und Zukunft –, um in unserem inneren Imaginationsraum unsere Perspektiven und Haltungen zu sehen und um zu erkunden, wie diese Wirklichkeiten in der Welt erfahren werden können. Durch diesen Prozess können wir erfahren, dass Konzepte, Annahmen und Sichtweisen auch Rahmen sind, mit denen wir die fünf Wirklichkeiten sehen und gestalten, die in den Frametalks erforscht werden.

Während der Aktion können die Menschen ihre individuellen und kollektiven Wahrnehmungen und Denkformen der fünf Wirklichkeiten erkunden – drinnen mittels des Hirschhautrahmens in der Neuen Bruderkirche oder draußen, wenn wir den Rahmen in der Stadt aufstellen. Die Teilnahme an dem täglichen 12-Stunden-Prozess – drei Stunden drinnen, sechs draußen in der Stadt und dann noch einmal drei drinnen – ermöglicht eine individuelle und gemeinsame Erkundung einer der fünf Wirklichkeiten. Die Leute können wählen, längere oder kürzere Perioden an einem oder an mehreren Tagen teilzunehmen. Der Prozess oszilliert zwischen einer Innenschau der eigenen Konzepte, Gedanken und Bilder und einem Blick nach außen auf die Welt. Zweihundert kleine Tafeln sind drinnen und draußen verfügbar, um Einsichten, Fragen oder Gedanken, die man teilen möchte, aufzuschreiben.

Dieses Sammeln und Teilen individueller Substanz ist unabdingbar für den gemeinsamen Denkprozess, der in den letzten drei Stunden jedes Tages und an den letzten beiden Tagen der Schlussreflexion stattfindet. Der Reflexionsprozess des Zusammenbringens individueller Substanz in den Frametalks gleicht einzelnen Bienen, die ihren Nektar zusammenbringen. Durch Formen des bildhaften Denkens in den Frametalks erforschen wir, was neu entstehen kann, und gewinnen nährenden sozialen Honig, um gemeinsam die Gestaltung einer ökologisch und sozial nachhaltigen Zukunft zu unterstützen.

 

Shelley Sacks, die Initiatorin der »Frametalks«, arbeitete viele Jahre lang als Studentin und Mitarbeiterin in der Free International University mit  Joseph Beuys zusammen. Ihre Arbeit der Sozialen Plastik vermittelt sie über die von ihr gegründete University of the Trees: Labor für Neues Wissen und ein Öko-Soziale Zukunft.

www.universityofthetrees.org

www.hoffnungskirchengemeinde.de/frametalks“

Photovoltaikanlage

Auf dem Dach der Erlöserkirche Fasanenhof wurde 2009 eine Photovoltaikanlage installiert. Sie versorgt ungefähr 10 Familien mit Haushaltsstrom. Die ungefähre erbrachte Leistung lässt sich in der Kirche und im Gemeindehaus auf Anzeigetafeln ablesen – ebenso die Menge an CO2, die durch die Anlage eingespart wurde.

Wir sehen die Photovoltaikanlage als einen kleinen, aber wichtigen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung.

Chorprojekt Ich habe einen Traum

Unser Chor startet ein neues Projekt: Wir singen das Werk „Ich habe einen Traum“ von Jan Vering, zuerst eingesungen von Siegfried Fietz. Es handelt  von Martin Luther King, die Texte sind Auszüge aus seinen  Reden. Es geht um Menschenrechte – ein sehr aktuelles Thema! Wir werden die Stücke mit Liedern aus verschiedenen Ländern kombinieren. Die Proben sind jeweils dienstags um 19:00 Uhr (außer jeweils am zweiten Dienstag eines Monats, wenn die Offene Bühne Weltmusik stattfindet).

Einfach mal ne Auszeit nehmen!

Donnerstag, 19.7. bis Freitag, 20.7.2018

Herzliche Einladung!

Übernachtung in der Hütte ohne fließendes Wasser, Wasser kommt aus der Quelle.

Naturwahrnehmungsübungen nach Conell mit Jenne Michaelis

Meditatives mit Hartmut Hübner

Land Art mit Stefan Nadolny

Kochen auf dem Küchenofen

Donnerstag 12 Uhr bis Freitag 17 Uhr

Anmeldung bei Pfarrer Stefan Nadolny,

Stefan.Nadolny@ekkw.de oder 0157-38704495

Anfahrt mit Straßenbahn, wird  nach Anmeldung besprochen. Treffen an der Neuen Brüderkirche um 9.30 Uhr!

Mitbringen:

  • Schlafsack, Laken (ca. 90×200), Handtuch
  • Wer hat eine Taschenlampe
  • Gerne etwas zu Essen – bitte Bescheid sagen zur Koordination

Ort: Altstädter Hütte – Treffen an der Neuen Brüderkirche möglich

Musicalprojekt „Heimatmuseum“

Im Februar 2017 hat das interkulturelle Musicalprojekt „Heimatmuseum“ unter der Leitung von Jenne Michaelis begonnen. In Improvisationen werden Szenen bzw. eine Geschichte zu „Heimat“ bzw. „Das gute Leben“ entwickelt und gespielt. Dazu werden Lieder geschrieben, die dann von Palaver Rhababa und dem Chorprojekt eingeübt werden.

Das gute Leben, „La vida buena“, ist eine Idee aus Lateinamerika: Als in Ecuador die Einnahmen aus Ölexporten Geld ins Land brachten, dachte und denkt man unter Einbeziehung indigener Konzepte darüber nach, was gutes Leben ausmacht.

Probenzeiten nach Absprache.