Archiv der Kategorie: Vesperkirche

Die Neue Brüderkirche ist „Vesperkirche“ – d.h. das das Essen hier eine größere Rolle spielt. Jesus hat ja auch viel mit seinen Jüngerinnen und Jüngern und allen möglichen Leuten zusammen gegessen. Und die ersten Gemeinden haben das fortgesetzt, und das Abendmahl ist entstanden. Diese Tischgemeinschaft setzen wir fort – z.B. am langen Leuchttisch in der Kirche.

Nach jedem Gottesdienst gibt es ein Kirchenkaffee, wir sitzen gerne noch länger zusammen und reden.

Jeweils am ersten Sonntag eines Monats (Ausnahmen bestätigen die Regel) feiern wir Vespergottesdienst – abends um 18 Uhr und mit anschließendem Essen.

Montags und donnerstags laden wir ein zum gemeinsamen Frühstück ab 8 Uhr.

Montag abends kommen viele zum Montagsessen zusammen, ab ca. 19 Uhr.

Zu den Foodsharing-Terminen werden  abgelaufene, aber noch essbare   Gemüse und Backwaren verteilt.

Selbstversorgung gehört auch dazu: Gartenprojekt, Bienenprojekt und Marmelade kochen.

 

Mut zum Leben(smittelverteilen)

„Hallo, was brauchen Sie?“ – „Vielleicht ein Brot?“ – Haben wir gerade nicht, aber Brötchen. Diese hier?“ – „O.K.. Und Obst?“ – „Ja, so ’ne Tüte mit Äpfeln und Mandarinen?“ – „Ja, gerne! Schön, dass ihr das macht!“ – „Danke für die Ermutigung! Und bleiben sie gesund!“

Die Stimmung ist sehr positiv bei der Lebensmittelverteilung an der Neuen Brüderkirche (Weserstraße 26), die jetzt jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag um 16-18 Uhr stattfindet. Viele freuen sich, dass sie hier noch etwas kostenloses Essen bekommen, insbesondere nachdem die Tafel im Moment geschlossen ist und auch andere Unterstützungsmöglichkeiten nicht erreichbar sind.

Das Foodsharing ist hier nichts Neues, sondern läuft seit einigen Jahren: Die Foodsaver von Foodsharing, darunter viele Studierende, holen Lebensmittel, die sonst vernichtet würden, bei Supermärkten und Backshops ab, damit sie verteilt werden können. Und auch andere, die nicht über Foodsharing organisiert sind, bringen schon seit einiger Zeit Lebensmittel, die das Angebot aufbessern.

Am Beginn der Corona-Krise und mit den damit verbundenen Auflagen stellte sich aber die Frage, ob das weitergehen kann. Nicht so wie bisher, das war klar: Offene Auslagen wollten alle wegen Ansteckungsgefahr vermeiden. Deshalb machten auch wir ein paar Tage dicht, und entwickelten ein neues Konzept, mit mit eingeschränkten Zeiten, mehr Teamarbeit, Ausgabe über einen langen Tisch, Handschuhen, Schürzen und Mundschutz, Abstandhalten, Desinfizieren und häufigem Händewaschen samt Happy-Birthday-Singen. So wird die Gefahr minimiert, dass Viren weitergetragen werden könnten.

Es war dann eine mutige Entscheidung des Kirchenvorstands, die Verteilung mit diesem Konzept fortzuführen – die natürlich nur möglich war, weil sich einige Mutige bereiterklärt hatten, die Arbeit zu machen. Mutig heißt dabei nicht, dass Risiken eingegangen werden. Es sind eher jüngere Mitarbeiter, die die Verteilung machen, damit niemand gefährdet wird. Wir riskieren nicht die Gesundheit der Abholenden, denn die Abholung gestaltet sich ähnlich wie ein Einkauf im Supermarkt, vielleicht sogar weniger risikoreich, denn die Abholung geschieht an der frischen Luft und es gibt keine Selbstbedienung. Mutig bedeutet hier, dass man etwas macht, was in Frage gestellt werden könnte. Es erfordert Mut, Verantwortung zu übernehmen. Der Mut, anderen zu begegnen, wo es doch sicherer wäre, zu Hause zu bleiben, spielt für die Beteiligten eine weniger große Rolle, denn die Begegnungen geschehen mit Abstand, und für Jüngere ist das Risiko kalkulierbar.

Wichtig ist den Aktiven die Solidarität mit und unter allen, die von der Krise besonders betroffen sind. Gerade jetzt ist es wichtig, dass Ressourcen genutzt werden, damit alle genug zum Leben haben. Das wird im Verlauf der Krise und danach noch sehr an Bedeutung gewinnen – und dieser Gedanke erfährt viel Unterstützung: Es haben sich weitere Helfer gemeldet, Foodsharing wird wieder Lebensmittel bringen, weitere Geschäfte spenden Lebensmittel. Das macht Mut für die Zukunft!

Übrigens: Auch die Bahnhofsmission verteilt Lebensmittel: „Wir sind im Moment vormittags von Montag bis Freitag am Bahnhof Wilhelmshöhe und geben dort von 9-13:30 Uhr warme Getränke und Brote, Brötchen und Obst aus.“

Lebensmittelverteilung in Corona-Zeiten

Wir haben nach einer Woche Pause zum Umstrukturieren die Arbeit wieder aufgenommen und verteilen Dienstags, Donnerstags und Samstags von 16-18 Uhr Lebensmittel an der Neuen Brüderkirche, Weserstraße 26.

Die Zeiten können sich ändern und werden dann hier und an der Kirche veröffentlicht. Bitte gelegentlich nachschauen!

Wir haben Tische ans Tor gestellt, sodass die Abstände eingehalten werden, wir arbeiten mit Mundschutz und Schürzen, wir haben Linien auf die Straße gemacht, die dabei helfen sollen, die Abstände einzuhalten (mindestens 1,5 Meter). Bisher hat das gut funktioniert.

Bitte informiert/ informieren sie insbesondere Leute, bei denen vielleicht gerade jetzt am Ende des Monats das Geld zu Ende geht – oder bringt/ bringen Sie ihnen etwas mit.

Uns ist wichtig, dass gerade in Corona-Zeiten auch an die Leute gedacht wird, die in besonders schwierige Situationen geraten (vgl. #LeaveNoOneBehind). Wir sehen unsere Aktion als einen kleinen Beitrag dazu.

Wer nicht aus dem Haus kann, möge sich melden, wir können Helfer vermitteln, die etwas bringen – wenn kein Geld vorhanden ist auch Lebensmittel kostenfrei.

Aktion Weihnachtsgeschenke für Kinder

Tamara Drath hat mit den Kindern ihrer Kindertagespflege Weihnachtsgeschenke gesammelt – und zwar ziemlich viele! Da in die Neue Brüderkirche ja nur ungefähr 150 Menschen passen, sollen sie auch in anderen Kirchen und Einrichtungen verteilt werden. Schon vor Weihnachten wird sie die Geschenke in verschiedene Einrichtungen bringen.

Auch Radio FFH hat berichtet! Hier der Link.

An Weihnachten selbst können in mehreren Kirchen Kinder Weihnachtsgeschenke bekommen. Die Kirchen werden hier in den nächsten Tagen aufgelistet.

24.12., 16 Uhr Neue Brüderkirche, Weserstraße 26, 34125 Kassel-Wesertor, Krippenspiel-Gottesdienst

24.12. 16 Uhr Kirche St. Josef, Marburger Str. 87, 34127 Kassel, Krippenspiel-Gottesdienst

Außerdem wurden Geschenke auch schon im Vorfeld weitergegeben an verschiedene Einrichtungen mit Kindern, die sich sehr gefreut haben.

Vespergottesdienst „7 Wochen ohne Lügen“

Sonntag, 3.3.2019, 18.00 Uhr, Neue Brüderkirche

Ein besonderer Gottesdienst in der Reihe der Vespergottesdienste in der Neuen Brüderkirche, in der Regel am ersten Sonntag des Monats um 18 Uhr. Es geht kurz vor dem Beginn der Passionszeit um die Fastenaktion „7 Wochen ohne Lügen“. Wie halten wir es mit der Wahrheit? Was ist Wahrheit? Welche Lügen ärgern uns besonders? Und wo könnten wir ehrlicher mit uns selbst und anderen sein? Wir hören und sehen verschiedene Beiträge und kommen darüber ins Gespräch. Die Musik wird gestaltet von  der Kirchenband Kassel Hope. Anschließend gemeinsames Essen am leuchtenden Tisch.

Krippenspiel Königskinder und Weihnachtsabend in der Neuen Brüderkirche

Herzliche Einladung zum Gottesdienst mit Krippenspiel (Weihnachtstheater) am Montag, den 24.12. um 16 Uhr in der Neuen Brüderkirche (Weserstraße 26, Kassel) – anschließend gemeinsamer Weihnachtsabend mit festlichem Essen und Programm (vielfältige Musik, kleine Texte, Tanz) im Stadtteilzentrum Wesertor (nebenan, auch Weserstraße 26, im Saal oben)!

Beim Krippenspiel spielen Kinder und Erwachsene aus vielen Ländern.

Die Weisen aus dem Morgenland brechen auf, um herauszufinden, was es mit dem Stern auf sich hat. Ihre Kinder kriegen das mit, und ziehen ebenfalls los. Die Erwachsenen fragen erstmal beim Palast, die Kinder aber sind schneller und kommen mit den Hirten als erste bei der Krippe an.

Mit einer gemischten Band mit Klavier, Melodica, Darbuka, Gitarre und Gesang.

Infos zu den anderen Veranstaltungen über die Weihnachtstage unter Veranstaltungen und hier.


Friedensgottesdienst mit Ralf Becker

Ökumenischer Friedensgottesdienst

am 18.11.2018 um 18 Uhr in der Neuen Brüderkirche

Als Christen die Welt mitgestalten:

Sicherheit neu denken – von der militärischen zur zivilen Sicherheitspolitik

Ralf Becker, Koordinator des Vereins gewaltfrei handeln – ökumenisch Frieden lernen und Mitglied der AG Sicherheit neu denken der Evangelischen Landeskirche in Baden

Die Evangelische Landeskirche in Baden hat auf ihrem Weg zu einer Kirche des Gerechten Friedens ein Szenario zum kompletten Umstieg von der militärischen zu ziviler Sicherheitspolitik bis zum Jahr 2040 entwickelt, das der federführende Autor Ralf Becker vorstellt.

Das Szenario lädt dazu ein, eine Zukunft zu denken, in der wir pro Jahr 60 Mrd. Euro in die zivile Krisenprävention und nachhaltige Entwicklung der EU-Anrainerstaaten anstatt in die Bundeswehr investieren. Grundlage sind ebenso bereits erprobte und realisierte Instrumente ziviler Krisenprävention als auch eine Wirtschafts- und Sicherheitspartnerschaft mit Russland bzw. der Eurasischen Wirtschaftsunion.

Teil des Szenarios ist die Gründung einer gemeinsamen Kampagne nach dem Vorbild derErlassjahr-Kampagne, in der von 1996 bis 2000 allein in Deutschland über 2.000 zivilgesellschaftliche und kirchliche Organisationen gemeinsam Gesellschaft mitgestaltet haben.

Infos incl. kostenloser Dateidownload der 30-seitigen Kurzfassung des Szenarios siehe www.ekiba.de/friedensszenario

Wenn Du Frieden willst – s. auch morgen-lieder.de

Sankt-Martin-Musical

Laternenfest der Kita Finkenherd

Freitag, den 9.11.2018

17 Uhr Mini-Musical in der Alten Brüderkirche

anschließend Laternenumzug, Ausklang in der Kita

 

Laternenfest der Kita Fasanenhof

Montag, den 12.11.2018

17 Uhr Mini-Musical in der Erlöserkirche Fasanenhof

anschließend Laternenumzug, Ausklang im Gemeindehaus

 

Hier ein Video zu Sankt Martin, das wir mal in der Kita Finkenherd gemacht haben: