Archiv der Kategorie: ook_commonground

Hier finden sich alle Beiträge zum ook_visitorZentrum und zum ook_commonground im Rahmen der documenta fifteen.

ook_visitorZentrum, weserstrasse 26

Stadtteilzentrum und Neue Brüderkirche sind während dieser documenta ook_visitorZentrum – was es damit auf sich hat erfahren Sie auf der Homepage start (hotglue.me) oder hier:

Willkommen,

Wir sind ook_ [reinaart vanhoe, Neue Brüderkirche, Espora, BPOC Festival Kassel, me_sobat, Colorlabor, graanschuur Tarwewijk, Elaine W. Ho, Bartira, Wok The Rock, COLLECTive, k. format, Take-A-Way, Plan B, Dynamitas unlimited, …] und begrüßen Sie in einer ersten Ausgabe von ook_visitorZentrum glossy.

ook_

ook_ ist eine Gruppe von Freund*innen und Nachbar*innen, die in Kassel, Rotterdam und anderswo auf der Welt leben. Wir sind sowohl Besucher*innen als auch Teilnehmer*innen der documenta fifteen. In Anlehnung zum ruruhuis (SONSBEEK 2016 Arnheim) versuchen wir, die Produktionsweise zeitgenössischer Kunstinstitutionen herauszufordern. Wir tun dies, indem wir sinnvolle und proaktive Begegnungen ermöglichen, die aus den unterschiedlichen Bedürfnissen, Perspektiven und Stärken, die Menschen mitbringen, entstehen. Dabei möchten wir das Verständnis für den gesunden Menschenverstand und das Vertreten sein stärken.

Einige unserer Hauptanliegen drehen sich um # Sprache, Sprechen # Raum schaffen # Gastgeber*in/Gast sein # was es bedeutet, alternativ zu sein # langsam zu gehen # documenta als Werkzeug # institutionelle Realitäten, Arbeitsmethoden # Gemeinsamkeiten # Gartenarbeit als Geschmack und Klang # Rollen und Positionierung von Künstler*innenn und #kollektive Intelligenz.

ook_ visitorZentrum

Das ook_ visitorZentrum entstand mit der Einladung an verschiedene Kollektive, Menschen und Einrichtungen in Kassel, einen Schrein zu bauen. Da wir wussten, dass die Arbeitsmethoden von ruangrupa mit der Organisationsstruktur der GgmbH documenta kollidieren werden, überlegten wir uns, die Aufmerksamkeit auf Wege der Organisation und des Zusammenseins aus unterschiedlichen Positionen und Erfahrungen zu lenken. Wir waren neugierig darauf, Einzelpersonen und Gruppen von Menschen zu finden, die nicht in das ruruHaus oder Kunstveranstaltungen involviert sind, sondern Besucher*innen der documenta sind, da sie Einwohner*innen von Kassel oder Nachbar*innen sind. Wir nennen sie die ersten Besucher*innen der documenta und betrachten sie/uns gerne als Gäste und Gastgeber*innen. Die ‚Shrines‘ geben Einblicke in verschiedene ‚Wünsche nach einer anderen Zukunft‘ aus der Praxis heraus und in Beziehung zueinander aus informellen Strukturen. Sie sind weder als Kunstwerk oder Projekt gedacht, noch als institutioneller Versuch, es besser zu machen. Wir verwenden manchmal den Satz: ‚Die documenta GgmbH verdient nicht so viel Aufmerksamkeit für die Art und Weise, wie sie organisiert ist‘. Es geht nicht darum, sie zu verbessern oder ihr etwas entgegenzusetzen. Wir nutzen die Gelegenheit, zusammenzukommen und die documenta als Instrument zu nutzen, um verschiedene Beziehungen zu stärken. Dies ist eine der Botschaften, die wir, die Künstler*innen, mit ruangrupa, den Hauptgästen (und der künstlerischen Leitung) der documenta fifteen, teilen.