Weihnachten 2018 in der Hoffnungskirchengemeinde

Heiligabend 24.12., 16 Uhr Erlöserkirche Fasanenhof
Kindersingweihnacht

Heiligabend 24.12., 16 Uhr Neue Brüderkirche
Weihnachtsgottesdienst mit Krippenspiel
Anschließend gemeinsamer Weihnachtsabend mit Essen und Programm
im Stadtteilzentrum im Saal

Heiligabend 24.12., 18 Uhr Erlöserkirche Fasanenhof
Christvesper
Mitgestaltet von Jugendlichen

Heiligabend 24.12., 23 Uhr Erlöserkirche
Christmette mit viel Musik

Erster Feiertag 25.12., 11 Uhr Neue Brüderkirche
Gottesdienst mit Abendmahl,
Mit Dekanin Barbara Heinrich

Erster Feiertag 25.12., 14 Uhr im Saal im Stadtteilzentrum Wesertor
Weihnachtsfeier der Divine Impact Church of God mit viel Gospelmusik

Zweiter Feiertag 26.12., 15 Uhr Erlöserkirche Fasanenhof
Gottesdienst mit Weihnachtscafé

Interreligiöser Gesprächsabend

Herzliche Einladung zu unserem Interreligiösen Gesprächsabend am Donnerstag, den 20.12.2018 um 19 Uhr, den wir gemeinsam mit der Moscheegemeinde Islamisches Zentrum Kassel (Josephstraße) im Stadtteilzentrum Wesertor gestalten.

Kurz vor Weihnachten soll es um die Menschwerdung Gottes gehen. Weshalb ist es für das Christentum und für viele Christen so wichtig, dass Gott Mensch geworden ist? Und wieso ist dieser Gedanke für den Islam so problematisch?

Wir wollen uns über diese und andere Fragen austauschen – und uns besser kennenlernen. Wir wollen einander respektieren und am Frieden zwischen den Religionen arbeiten. Wir wollen die Unterschiedlichkeit wahrnehmen und können diese aushalten im Wissen um das gemeinsame Ziel.

Impulse zum Gespräch kommen von Imam Mahmoud Aziz und Pfarrer Stefan Nadolny.

Internationaler Adventskalender beim Adventsmarkt

Für den Adventsmarkt des Stadtteilzentrums am Donnerstag, den 29.11.2018 von 15-18 Uhr haben viele Gruppen etwas vorbereitet. Der Treffpunkt international hat internationale Adventskalender gemacht: Jeden Tag im Advent ein Säckchen aus einem anderen Land – 24 Begegnungen mit verschiedenen Ländern. Neben einem kleinen Gegenstand gibt es jeweils ein Papier mit einer Erklärung. Viele Menschen aus unterschiedlichen Ländern haben sich beteiligt und Leckereien oder Gegenstände gebracht oder Säckchen genäht oder alles gepackt. Es hat Spaß gemacht!

Herzliche Einladung zum Adventsmarkt!

Musikprogramm:
15 Uhr Weihnachtsjazz
16 Uhr Micha Margraf
16.30 Uhr Ralf Burhenne
17 Uhr Palaver Rhababa

Halbjahresthema „Verknüpfungen“

Unser Halbjahresthema von Dezember 2018 bis Mai 2019 heißt „Verknüpfungen“.  Das Titel Bild dazu ist  ein Detail des Knopfwandteppichs der Künstlerin Lilian von Philippovich, der gemeinsam mit Mitarbeitenden in der Nähwerkstatt entstanden ist. Die Beiträge dazu finden sich auch über das entsprechende Schlagwort. Hier zur Eröffnung ein Beitrag von Jenne Michaelis:

Knüpfen ist ein uraltes Handwerk. Der Pasyryk-Teppich ist der bisher älteste Nachweis für dieses Handwerk. Er wurde aus einem im Permafrostboden konservierten Grab in Südsibirien geborgen, das wohl etwa 500 v. Chr. angelegt worden ist. Alle Merkmale des Orientteppichs sind dort wiederzufinden.

Aus dem Verknüpfen mehrerer Fäden geht ein Knoten hervor. Bei einer Knotendichte von 500.000 Knoten pro m² spricht man von Orientteppichen mit einem besonders hohen Wert. Die Summe der Knoten ergibt ein Flechtwerk, das widerstandsfähig gegen die verschiedensten äußere Einflüsse ist und daher sehr langlebig sein kann. Das Handwerk des Knüpfens wird noch heute praktiziert. Konkurrenz bekommt es durch maschinell gefertigte Textilien, die weitaus günstiger in der Produktion sind. In einem Orientteppich können 600 Stunden Handarbeit stecken. Industriell wird diese zeit eher in Minuten gezählt. Aber selbst die so weit fortgeschrittene Technik kann nicht so genau arbeiten, dass ein einzelner Knoten detaillgetreu nachgebildet werden kann. Somit können günstigere Imitate durch einen Blick auf die Rückseite des Teppichs schnell entlarvt werden.

Wie erkennt man stabile Verknüpfungen, Beziehungen im Leben, die einem Kennerblick standhalten können, jene, die langlebig sind?

Über das Internet sind wir mit der ganzen Welt verbunden, es umspannt den Erdball wie ein gigantisches Netz. Noch nie hatten die Menschen so viel „Kontakt“ zueinander. In keinem anderen Zeitalter der Menschheitsgeschichte, war es uns möglich, mit so vielen anderen Menschen auf unterschiedlichen Erdteilen in Verbindung zu stehen. Über Email, Skype, Whats app… doch wie intensiv kann ein Austausch über das persönliche Empfinden sein, wenn er über Kurznachrichten mitgeteilt wird? Wenn wir das Gesicht, das wir auf dem Monitor sehen, in Wahrheit nicht berühren können, weil uns 20.000 km davon trennen? Ist eine solche Verbindung „echt“? Kann sie bestand haben und einen nachhaltigen Knoten erzeugen?

Beim Knüpfen eines Orientteppichs gibt es zwei wesentliche Knotenarten. Den Türkischen und den Persischen Knoten. Beide Arten können in einem Teppich auftreten. Egal ob einzeln oder kombiniert: es entsteht ein Meisterwerk. Anscheinend kommt es nicht so sehr auf die Technik des Knüpfens an. Vielleicht nicht einmal auf die Festigkeit des einzelnen Knotens. Aber worauf dann?

Wenn ich den Fotoausschnitt betrachte, sehe ich Lücken zwischen den einzelnen Knöpfen. Die Knöpfe sind lediglich mit wenigen Fäden in ihrer Mitte an den Teppich genäht. Einige berühren sich, aber sonst stehen sie scheinbar nicht miteinander in Verbindung. Aber doch geben sie sich gegenseitig Halt. Weil sie selbst gehalten werden vom Knüpfwerk des Teppichs, an dem sie befestigt sind und somit auch miteinander verknüpft sind, miteinander in Kontakt stehen, miteinander verbunden sind.

Im Gesangbuch ist das Weihnachtslied „Fröhlich soll mein Herze springen“ zu finden. Die Worte „Gott wird Mensch dir, Mensch, zugute, Gottes Kind, das verbind’t sich mit unserm Blute.“ beschreiben diesen Rückhalt. Gott hat sich an Weihnachten ganz eng mit uns verbunden, indem er selbst Mensch geworden ist. Es ist kein Verhältnis von oben herab mehr – und so sollten wir auch miteinander umgehen. Aus Verbundenheit heraus einander betrachten!


Verabschiedung unserer Jugendarbeiterin Renate Bauer

Renate Bauer verabschiedet sich in den Ruhestand – wir danken ihr sehr für ihr langjähriges Engagement!

Liebe Kinder, liebe Jugendliche, liebe Gemeinde,

nach vielen Jahren als hauptamtliche Mitarbeiterin der Evangelischen Jugend des Stadtkirchenkreises Kassel, möchte ich mich heute von Euch/Ihnen verabschieden. Im Februar 2019 werde ich in den Ruhestand gehen.

Sehr gerne habe ich über viele Jahre die Kinder- und Jugendarbeit in verschiedenen Gemeinden der Evangelischen Kirche in Kassel begleitet. Ich begann zunächst in der Neuen Brüderkirche. Durch Verringerung der Stellen und dadurch bedingte Umstrukturierungen erweiterte sich mein Aufgabenbereich immer in Zusammenarbeit mit Kolleg*innen auf benachbarte Gemeinden in den Kooperationsräumen Nordost und Mitte, wobei mein Schwerpunkt die Angebote der Hoffnungskirchengemeinde im Stadtteilzentrum Wesertor sind. Auch die Lebenswelten und die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen verändern sich im Wandel der Zeit immer wieder, und wir versuchen immer wieder neu Kinder und Jugendliche mit unseren Angebote anzusprechen.

Ich denke gern zurück an die vielen verschiedenen Kindergruppen, die Kinderkirche, die Mädchen- und Teenie-Arbeit, den Offenen Jugendtreff, die Mitarbeitertreffen mit den Ehrenamtlichen, die Kinder- und Jugendfreizeiten, die Wochenenden auf der Altstädter Hütte, die Konfirmandenfreizeiten und Konfi-Camps, die Weihnachtswerkstätten und die Lern- und Hausaufgabenhilfe und die vielen Projekte, die stattgefunden haben.

Viele Kinder und Jugendliche sind in dieser Zeit herangewachsen, und erwachsen geworden. Ich bin dankbar für die vielen Begegnungen und wünsche Euch für Euren weiteren Lebensweg alles Gute und Gottes Segen.

Danken möchte ich an dieser Stelle auch allen ehrenamtlich mitarbeitenden Jugendlichen und Erwachsenen in all den Jahren, ohne Euer Engagement wäre die Arbeit nicht möglich gewesen.

Auch nach meinem Weggang wird es weitergehen! Da meine Stelle nicht wiederbesetzt wird, können leider nicht alle Angebote weitergeführt werden.

Meine Kollegin Jasmin Landskron wird ab Februar 2019 verschiedene Projekte für die Hoffnungskirchengemeinde im Stadtteilzentrum anbiete. Die Kinderkirche in der Versöhnungskirche wird meine Kollegin Dorothea Baunacke weiter begleiten. Beide werden Euch zu weiteren Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche einladen. Auch die Hausaufgabenhilfe wird einmal wöchentlich im Stadtteilzentrum stattfinden.

Ich freue mich auf meinen Ruhestand, bin aber auch ein wenig traurig mich von Euch/Ihnen verabschieden zu müssen.

Liebe Grüße, Eure/Ihre Renate Bauer

Wir danken Renate sehr für ihr langjähriges Engagement! Die offizielle Verabschiedung findet in der Cross Jugendkulturkirche statt, und zwar am 9. Februar 2018 um 17 Uhr. Herzliche Einladung!

Konzertgottesdienst „Ich habe einen Traum“ am 9.12., 15 Uhr

Herzliche Einladung zur Aufführung des Oratoriums „Ich habe einen Traum“ von Jan Vering nach Texten von Martin Luther King und weiteren Gospelsongs am Sonntag, den 9. Dezember 2018 um 15 Uhr in der Neuen Brüderkirche

Der Chor Zwischentöne der Hoffnungskirchengemeinde und die Divine Impact Singers von der Divine Impact Church of God sowie weitere Musiker präsentieren gemeinsam die Geschichte von Martin Luther King und der Bürgerrechtsbewegung in den USA vor 50 Jahren, sowie zusätzliche Gospelsongs aus der DICG. Die Thematik ist überraschend aktuell, wenn auch in anderer Form als damals, und die Musik sowieso! Black and white together, das wollen wir singen und leben.