Seminar auf der Altstädter Hütte – Naturwahrnehmung und Stille

4.-5. Januar 2019, Freitag 12 Uhr bis Samstag 14 Uhr

Die Rauhnächte, die zwei Wochen nach Weihnachten sind eine besondere Zeit. Auch in der Natur geschieht da viel: Knospen werden gebildet, die Pflanzen bereiten sich auf das neue Jahr vor.

Zum Ende der Rauhnächte wollen wir zur Ruhe kommen und uns auf das Neue Jahr einstimmen.

Übernachtung in der Hütte ohne fließendes Wasser, Wasser kommt aus der Quelle.

Naturwahrnehmungsübungen nach Cornell mit Jenne Michaelis, Stille mit Hartmut Hübner, Land Art mit Stefan Nadolny, Kochen auf dem Küchenofen

Anmeldung bei Pfarrer Stefan Nadolny, Stefan.Nadolny@ekkw.de oder 0157-38704495
Anfahrt mit Straßenbahn oder Auto, wird  nach Anmeldung besprochen. Treffpunkt  14 Uhr Neue Brüderkirche

Krippenspiel Königskinder und Weihnachtsabend in der Neuen Brüderkirche

Herzliche Einladung zum Gottesdienst mit Krippenspiel (Weihnachtstheater) am Montag, den 24.12. um 16 Uhr in der Neuen Brüderkirche (Weserstraße 26, Kassel) – anschließend gemeinsamer Weihnachtsabend mit festlichem Essen und Programm (vielfältige Musik, kleine Texte, Tanz) im Stadtteilzentrum Wesertor (nebenan, auch Weserstraße 26, im Saal oben)!

Beim Krippenspiel spielen Kinder und Erwachsene aus vielen Ländern.

Die Weisen aus dem Morgenland brechen auf, um herauszufinden, was es mit dem Stern auf sich hat. Ihre Kinder kriegen das mit, und ziehen ebenfalls los. Die Erwachsenen fragen erstmal beim Palast, die Kinder aber sind schneller und kommen mit den Hirten als erste bei der Krippe an.

Mit einer gemischten Band mit Klavier, Melodica, Darbuka, Gitarre und Gesang.

Infos zu den anderen Veranstaltungen über die Weihnachtstage unter Veranstaltungen und hier.


Lauter schöne Veranstaltungen in der Adventszeit

Gospelkonzert: Am Samstag, den 15.12. gab es in der Neuen Brüderkirche ein sehr schönesAdventskonzert mit dem Chor Circle of Joy unter der Leitung von Heiko Stanzel. Die 8 Sängerinnen brachten den BesucherInnen in der gut gefüllten Kirche mitihren Liedern im modernen Gewand die Weihnachtsbotschaft näher. Eine schöneWeihnachtsstimmung ist entstanden, wirklich mal Besinnlichkeit in der oft etwas hektischen Adventszeit. Auf dem leuchtenden Tisch in der Kirche waren die himmlischen Heerscharen ausgebreitet worden – Engelplätzchen für alle Konzertbesucher. Auch das kam gut an.

Adventsmarkt: BeimAdventsmarkt gab es auch in diesem Jahr wieder viele Stände mit selbsthergestellten Dingen (u.a. der internationale Adventskalender des Treffpunkt international, leckeres zu Essen und Trinken und vielfältige Musik. DieStimmung auf dem Hof war mit den Feuerkörben wieder sehr schön. Nur etwas mehr Besucher hätten es sein können.

Altstädter Hütte: Am7. Dezember waren 9 Unverfrorene auf der Altstädter Hütte, um dort die Stillezu suchen. Und wir haben sie auch gefunden! Und nicht nur das, sondern auchgute Gemeinschaft, Raum für gute Gedanken, neue Entdeckungen über Maria und den Advent und während eines Nachtspaziergangs sogar ein Glühwürmchen.

Konzertgottesdienst Ich habe einen Traum: Der Gottesdienst mit unserem Chor Zwischentöne gemeinsammit den Divine Gospel Singers der DICG war gut besucht und kam gut an. Zwischenden Liedern gab es nicht nur mehr von Martin Luther King zu hören, sondern auchein kleines Spontantheater zum Montgomery Bus Strike. Das klingt nach mehr!

InterkulturelleNikolausfeier: Bei der interkulturellen Nikolausfeier waren wieder viele Kindermit ihren Eltern gekommen. Es ist schön zu sehen, dass auch in der Türkei Nikolaus gefeiert wird. Die extra eingeübte Nikolausmusik von Palaver Rhababapasste wieder gut: Jingle Bells auf arabisch klingt schon sehr interessant.

Global Fashion: DasSeminar Studierenden, Geflüchteten und mit der Moving School ist gutangelaufen. Hier ging es um eine in jeder Hinsicht etwas andere Mode: Weniger Umweltbelastung durch Upcycling, keine ausbeuterischen Arbeitsverhältnisse, individuelle Gestaltung. Die Präsentation wird am Samstag, den 12.1.stattfinden – voraussichtlich in der Neuen Denkerei in der Innenstadt.

Zum ersten Interreligiösen Gesprächsabend:
Schön war’s – und interessant. 27 Personen haben sich im Bistro um den Teppich versammlt, bunt gemischt in jeder Hinsicht, junge und ältere, Frauen und Männer, liberal und eher traditionell denkende Menschen. Wir haben uns ausgetauscht – ohne Anspruch, den oder die andere unbedingt überzeugen zu müssen. Aber verstehen wollen wir doch mehr von den anderen. Wieso ist das bei euch so?
Einige Missverständnisse konnten schon aufgeklärt werden, und viele waren mehr als einmal überrascht. – Auf jeden Fall soll es weitergehen!

Am Freitag, den 21.12. fand ein wunderbares Konzert der persischen Musikgruppe „Dilan“ zum Wintersonnwendfest „Yalda-Nacht“ statt. Neben virtuos vorgetragener Musik gab es Tanz zu sehen – eine einmalige Ergänzung. Mit ungefähr 75 Personen war die Veranstaltung auch gut besucht – keine Selbstverständlichkeit kurz vor Weihnachten.

Die Gruppe Dilan – Persische Musik in der Neuen Brüderkirche

So schön war es – herzliche Einladung zu den nächsten Veranstaltungen! 

Weihnachten 2018 in der Hoffnungskirchengemeinde

Heiligabend 24.12., 16 Uhr Erlöserkirche Fasanenhof
Kindersingweihnacht

Heiligabend 24.12., 16 Uhr Neue Brüderkirche
Weihnachtsgottesdienst mit Krippenspiel
Anschließend gemeinsamer Weihnachtsabend mit Essen und Programm
im Stadtteilzentrum im Saal

Heiligabend 24.12., 18 Uhr Erlöserkirche Fasanenhof
Christvesper
Mitgestaltet von Jugendlichen

Heiligabend 24.12., 23 Uhr Erlöserkirche
Christmette mit viel Musik

Erster Feiertag 25.12., 11 Uhr Neue Brüderkirche
Gottesdienst mit Abendmahl,
Mit Dekanin Barbara Heinrich

Erster Feiertag 25.12., 14 Uhr im Saal im Stadtteilzentrum Wesertor
Weihnachtsfeier der Divine Impact Church of God mit viel Gospelmusik

Zweiter Feiertag 26.12., 15 Uhr Erlöserkirche Fasanenhof
Gottesdienst mit Weihnachtscafé

Interreligiöser Gesprächsabend

Herzliche Einladung zu unserem Interreligiösen Gesprächsabend am Donnerstag, den 20.12.2018 um 19 Uhr, den wir gemeinsam mit der Moscheegemeinde Islamisches Zentrum Kassel (Josephstraße) im Stadtteilzentrum Wesertor gestalten.

Kurz vor Weihnachten soll es um die Menschwerdung Gottes gehen. Weshalb ist es für das Christentum und für viele Christen so wichtig, dass Gott Mensch geworden ist? Und wieso ist dieser Gedanke für den Islam so problematisch?

Wir wollen uns über diese und andere Fragen austauschen – und uns besser kennenlernen. Wir wollen einander respektieren und am Frieden zwischen den Religionen arbeiten. Wir wollen die Unterschiedlichkeit wahrnehmen und können diese aushalten im Wissen um das gemeinsame Ziel.

Impulse zum Gespräch kommen von Imam Mahmoud Aziz und Pfarrer Stefan Nadolny.

Schön war’s – und interessant. 27 Personen haben sich im Bistro um den Teppich versammlt, bunt gemischt in jeder Hinsicht, junge und ältere, Frauen und Männer, liberal und eher traditionell denkende Menschen. Wir haben uns ausgetauscht – ohne Anspruch, den oder die andere unbedingt überzeugen zu müssen. Aber verstehen wollen wir doch mehr von den anderen. Wieso ist das bei euch so?
Einige Missverständnisse konnten schon aufgeklärt werden, und viele waren mehr als einmal überrascht. – Auf jeden Fall soll es weitergehen!


Internationaler Adventskalender beim Adventsmarkt

Für den Adventsmarkt des Stadtteilzentrums am Donnerstag, den 29.11.2018 von 15-18 Uhr haben viele Gruppen etwas vorbereitet. Der Treffpunkt international hat internationale Adventskalender gemacht: Jeden Tag im Advent ein Säckchen aus einem anderen Land – 24 Begegnungen mit verschiedenen Ländern. Neben einem kleinen Gegenstand gibt es jeweils ein Papier mit einer Erklärung. Viele Menschen aus unterschiedlichen Ländern haben sich beteiligt und Leckereien oder Gegenstände gebracht oder Säckchen genäht oder alles gepackt. Es hat Spaß gemacht!

Herzliche Einladung zum Adventsmarkt!

Musikprogramm:
15 Uhr Weihnachtsjazz
16 Uhr Micha Margraf
16.30 Uhr Ralf Burhenne
17 Uhr Palaver Rhababa

Halbjahresthema „Verknüpfungen“

Unser Halbjahresthema von Dezember 2018 bis Mai 2019 heißt „Verknüpfungen“.  Das Titel Bild dazu ist  ein Detail des Knopfwandteppichs der Künstlerin Lilian von Philippovich, der gemeinsam mit Mitarbeitenden in der Nähwerkstatt entstanden ist. Die Beiträge dazu finden sich auch über das entsprechende Schlagwort. Hier zur Eröffnung ein Beitrag von Jenne Michaelis:

Knüpfen ist ein uraltes Handwerk. Der Pasyryk-Teppich ist der bisher älteste Nachweis für dieses Handwerk. Er wurde aus einem im Permafrostboden konservierten Grab in Südsibirien geborgen, das wohl etwa 500 v. Chr. angelegt worden ist. Alle Merkmale des Orientteppichs sind dort wiederzufinden.

Aus dem Verknüpfen mehrerer Fäden geht ein Knoten hervor. Bei einer Knotendichte von 500.000 Knoten pro m² spricht man von Orientteppichen mit einem besonders hohen Wert. Die Summe der Knoten ergibt ein Flechtwerk, das widerstandsfähig gegen die verschiedensten äußere Einflüsse ist und daher sehr langlebig sein kann. Das Handwerk des Knüpfens wird noch heute praktiziert. Konkurrenz bekommt es durch maschinell gefertigte Textilien, die weitaus günstiger in der Produktion sind. In einem Orientteppich können 600 Stunden Handarbeit stecken. Industriell wird diese zeit eher in Minuten gezählt. Aber selbst die so weit fortgeschrittene Technik kann nicht so genau arbeiten, dass ein einzelner Knoten detaillgetreu nachgebildet werden kann. Somit können günstigere Imitate durch einen Blick auf die Rückseite des Teppichs schnell entlarvt werden.

Wie erkennt man stabile Verknüpfungen, Beziehungen im Leben, die einem Kennerblick standhalten können, jene, die langlebig sind?

Über das Internet sind wir mit der ganzen Welt verbunden, es umspannt den Erdball wie ein gigantisches Netz. Noch nie hatten die Menschen so viel „Kontakt“ zueinander. In keinem anderen Zeitalter der Menschheitsgeschichte, war es uns möglich, mit so vielen anderen Menschen auf unterschiedlichen Erdteilen in Verbindung zu stehen. Über Email, Skype, Whats app… doch wie intensiv kann ein Austausch über das persönliche Empfinden sein, wenn er über Kurznachrichten mitgeteilt wird? Wenn wir das Gesicht, das wir auf dem Monitor sehen, in Wahrheit nicht berühren können, weil uns 20.000 km davon trennen? Ist eine solche Verbindung „echt“? Kann sie bestand haben und einen nachhaltigen Knoten erzeugen?

Beim Knüpfen eines Orientteppichs gibt es zwei wesentliche Knotenarten. Den Türkischen und den Persischen Knoten. Beide Arten können in einem Teppich auftreten. Egal ob einzeln oder kombiniert: es entsteht ein Meisterwerk. Anscheinend kommt es nicht so sehr auf die Technik des Knüpfens an. Vielleicht nicht einmal auf die Festigkeit des einzelnen Knotens. Aber worauf dann?

Wenn ich den Fotoausschnitt betrachte, sehe ich Lücken zwischen den einzelnen Knöpfen. Die Knöpfe sind lediglich mit wenigen Fäden in ihrer Mitte an den Teppich genäht. Einige berühren sich, aber sonst stehen sie scheinbar nicht miteinander in Verbindung. Aber doch geben sie sich gegenseitig Halt. Weil sie selbst gehalten werden vom Knüpfwerk des Teppichs, an dem sie befestigt sind und somit auch miteinander verknüpft sind, miteinander in Kontakt stehen, miteinander verbunden sind.

Im Gesangbuch ist das Weihnachtslied „Fröhlich soll mein Herze springen“ zu finden. Die Worte „Gott wird Mensch dir, Mensch, zugute, Gottes Kind, das verbind’t sich mit unserm Blute.“ beschreiben diesen Rückhalt. Gott hat sich an Weihnachten ganz eng mit uns verbunden, indem er selbst Mensch geworden ist. Es ist kein Verhältnis von oben herab mehr – und so sollten wir auch miteinander umgehen. Aus Verbundenheit heraus einander betrachten!