Archiv der Kategorie: Vesperkirche

Die Neue Brüderkirche ist „Vesperkirche“ – d.h. das das Essen hier eine größere Rolle spielt. Jesus hat ja auch viel mit seinen Jüngerinnen und Jüngern und allen möglichen Leuten zusammen gegessen. Und die ersten Gemeinden haben das fortgesetzt, und das Abendmahl ist entstanden. Diese Tischgemeinschaft setzen wir fort – z.B. am langen Leuchttisch in der Kirche.

Nach jedem Gottesdienst gibt es ein Kirchenkaffee, wir sitzen gerne noch länger zusammen und reden.

Jeweils am ersten Sonntag eines Monats (Ausnahmen bestätigen die Regel) feiern wir Vespergottesdienst – abends um 18 Uhr und mit anschließendem Essen.

Montags und donnerstags laden wir ein zum gemeinsamen Frühstück ab 8 Uhr.

Montag abends kommen viele zum Montagsessen zusammen, ab ca. 19 Uhr.

Zu den Foodsharing-Terminen werden  abgelaufene, aber noch essbare   Gemüse und Backwaren verteilt.

Selbstversorgung gehört auch dazu: Gartenprojekt, Bienenprojekt und Marmelade kochen.

 

Gospel-Gottesdienst mit Steve Ogedegbe am 17.10.2021

Wir freuen uns sehr, am 17.10.21 um 11.15 Steve Ogedegbe im Gottesdienst in der Neuen Brüderkirche zu Gast zu haben.

Unsere Gemeinde befindet sich mit Pastor Steves Gemeinde, der Divine Impact Church of God, auf dem Weg einer Kooperation, den wir weiter beschreiten wollen.

Steve ist Pastor und Musiker – in diesem Gottesdienst wird unsere Band Kassel Hope gemeinsam mit ihm musizieren.

Thema des Gottesdienstes wird sein: Ordnung und Freiheit in der interkulturellen Begegnung – passend zum Thema des 20. Sonntag nach Trinitatis nach unserer Perikopenordnung (die Ordnung führt uns in die Freiheit ;-)).

Übrigens: Im Anschluss wird Pfarrer Stefan Nadolny im Gottesdienst der DICG um 13 Uhr in deren Kirchenraum in der Bromeisstraße 35 zu Gast sein und zu dem selben Thema predigen und gemeinsam mit den Divine Impact Singers musizieren. Auch dazu laden wir herzlich ein, ebenso wie zu allen weiteren Gottesdiensten der DICG, jeden Sonntag um 13 Uhr dort!

Workshop und Vespergottesdienst Gemeinwesenökonomie

am Sonntag, den 3. Oktober 2021

Kirchengemeinden – Gemeinwohl-Ökonomie – Transformation
Christliche Leitbilder für unsere Wirtschaftsordnung

Sonntag, 3. Oktober 2021,
Neue Brüderkirche an der Weserstraße 26, neben dem Stadtteilzentrum
14:30 – 17:00 Uhr: Vortrag und Workshop.
Bitte melden Sie sich an mit Vorname, Name, ggf. Institution / Organisation per Mail an kirche-und-transformation@woek.de
18:00 Uhr: Vespergottesdienst

Wir wollen uns mit Hilfe von Joachim Langer von der Werkstatt Ökonomie Heidelberg und gemeinsam mit der Regionalgruppe Gemeinwohlökonomie Kassel mal grundsätzliche Gedanken machen – über Wirtschaftsordnungen. Aus der Bibel gibt es dazu interessante Anstöße, denen wollen wir uns stellen.

In unserer Kirchengemeinde gibt es viele Aktivitäten, die mit der Idee von Gemeinwesenökonomie zu tun haben, wie z.B. Lebensmittelverteilung und Fahrradwerkstatt – ebenso gibt es viele andere interessante Projekte in Kassel wie z.B. Essbare Stadt. Aber natürlich gibt es noch viel mehr Möglichkeiten.

Wie können christliche Leitbilder – wie Nächstenliebe, Achtung der Menschenwürde und gerechtes Teilen – unser wirtschaftliches und gesellschaftliches Handeln verändern?
In einem neuen Projekt machen sich Kirchengemeinden mit dem Ansatz der GemeinwohlÖkonomie (GWÖ) auf den
Weg der Transformation. Denn für eine globale nachhaltige Entwicklung muss insbesondere unsere Wirtschaftsweise sozial und ökologisch umgestaltet
werden. Dafür bietet die GWÖ den Entwurf einer ethischen Wirtschaftsordnung an.
Die Werkstatt Ökonomie vernetzt gesellschaftliche Akteur:innen, um bisherige Projekte und Erfahrungen von Kirchengemeinden, benachbarten Institutionen und Organisationen sowie
der GWÖ-Bewegung zusammenzuführen und weiterzuentwickeln.
Die Beteiligten können mit dem Projekt konkret ins Handeln kommen und einen spürbaren Beitrag zum Umbau unserer Gesellschaft leisten, der unseren christlichen Leitbildern entspricht.
Wir laden alle ein, die an einem sozial-ökologischen Umbau unserer Wirtschaft und Gesellschaft interessiert sind. Wir freuen uns über ihre Meinung und ihr Engagement.

Mut zum Leben(smittelverteilen)

„Hallo, was brauchen Sie?“ – „Vielleicht ein Brot?“ – Haben wir gerade nicht, aber Brötchen. Diese hier?“ – „O.K.. Und Obst?“ – „Ja, so ’ne Tüte mit Äpfeln und Mandarinen?“ – „Ja, gerne! Schön, dass ihr das macht!“ – „Danke für die Ermutigung! Und bleiben sie gesund!“

Die Stimmung ist sehr positiv bei der Lebensmittelverteilung an der Neuen Brüderkirche (Weserstraße 26), die jetzt jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag um 16-18 Uhr stattfindet. Viele freuen sich, dass sie hier noch etwas kostenloses Essen bekommen, insbesondere nachdem die Tafel im Moment geschlossen ist und auch andere Unterstützungsmöglichkeiten nicht erreichbar sind.

Das Foodsharing ist hier nichts Neues, sondern läuft seit einigen Jahren: Die Foodsaver von Foodsharing, darunter viele Studierende, holen Lebensmittel, die sonst vernichtet würden, bei Supermärkten und Backshops ab, damit sie verteilt werden können. Und auch andere, die nicht über Foodsharing organisiert sind, bringen schon seit einiger Zeit Lebensmittel, die das Angebot aufbessern.

Am Beginn der Corona-Krise und mit den damit verbundenen Auflagen stellte sich aber die Frage, ob das weitergehen kann. Nicht so wie bisher, das war klar: Offene Auslagen wollten alle wegen Ansteckungsgefahr vermeiden. Deshalb machten auch wir ein paar Tage dicht, und entwickelten ein neues Konzept, mit mit eingeschränkten Zeiten, mehr Teamarbeit, Ausgabe über einen langen Tisch, Handschuhen, Schürzen und Mundschutz, Abstandhalten, Desinfizieren und häufigem Händewaschen samt Happy-Birthday-Singen. So wird die Gefahr minimiert, dass Viren weitergetragen werden könnten.

Es war dann eine mutige Entscheidung des Kirchenvorstands, die Verteilung mit diesem Konzept fortzuführen – die natürlich nur möglich war, weil sich einige Mutige bereiterklärt hatten, die Arbeit zu machen. Mutig heißt dabei nicht, dass Risiken eingegangen werden. Es sind eher jüngere Mitarbeiter, die die Verteilung machen, damit niemand gefährdet wird. Wir riskieren nicht die Gesundheit der Abholenden, denn die Abholung gestaltet sich ähnlich wie ein Einkauf im Supermarkt, vielleicht sogar weniger risikoreich, denn die Abholung geschieht an der frischen Luft und es gibt keine Selbstbedienung. Mutig bedeutet hier, dass man etwas macht, was in Frage gestellt werden könnte. Es erfordert Mut, Verantwortung zu übernehmen. Der Mut, anderen zu begegnen, wo es doch sicherer wäre, zu Hause zu bleiben, spielt für die Beteiligten eine weniger große Rolle, denn die Begegnungen geschehen mit Abstand, und für Jüngere ist das Risiko kalkulierbar.

Wichtig ist den Aktiven die Solidarität mit und unter allen, die von der Krise besonders betroffen sind. Gerade jetzt ist es wichtig, dass Ressourcen genutzt werden, damit alle genug zum Leben haben. Das wird im Verlauf der Krise und danach noch sehr an Bedeutung gewinnen – und dieser Gedanke erfährt viel Unterstützung: Es haben sich weitere Helfer gemeldet, Foodsharing wird wieder Lebensmittel bringen, weitere Geschäfte spenden Lebensmittel. Das macht Mut für die Zukunft!

Übrigens: Auch die Bahnhofsmission verteilt Lebensmittel: „Wir sind im Moment vormittags von Montag bis Freitag am Bahnhof Wilhelmshöhe und geben dort von 9-13:30 Uhr warme Getränke und Brote, Brötchen und Obst aus.“

Lebensmittelverteilung in Corona-Zeiten

Wir haben nach einer Woche Pause zum Umstrukturieren die Arbeit wieder aufgenommen und verteilen Dienstags, Donnerstags und Samstags von 16-18 Uhr Lebensmittel an der Neuen Brüderkirche, Weserstraße 26.

Die Zeiten können sich ändern und werden dann hier und an der Kirche veröffentlicht. Bitte gelegentlich nachschauen!

Wir haben Tische ans Tor gestellt, sodass die Abstände eingehalten werden, wir arbeiten mit Mundschutz und Schürzen, wir haben Linien auf die Straße gemacht, die dabei helfen sollen, die Abstände einzuhalten (mindestens 1,5 Meter). Bisher hat das gut funktioniert.

Bitte informiert/ informieren sie insbesondere Leute, bei denen vielleicht gerade jetzt am Ende des Monats das Geld zu Ende geht – oder bringt/ bringen Sie ihnen etwas mit.

Uns ist wichtig, dass gerade in Corona-Zeiten auch an die Leute gedacht wird, die in besonders schwierige Situationen geraten (vgl. #LeaveNoOneBehind). Wir sehen unsere Aktion als einen kleinen Beitrag dazu.

Wer nicht aus dem Haus kann, möge sich melden, wir können Helfer vermitteln, die etwas bringen – wenn kein Geld vorhanden ist auch Lebensmittel kostenfrei.

Aktion Weihnachtsgeschenke für Kinder

Tamara Drath hat mit den Kindern ihrer Kindertagespflege Weihnachtsgeschenke gesammelt – und zwar ziemlich viele! Da in die Neue Brüderkirche ja nur ungefähr 150 Menschen passen, sollen sie auch in anderen Kirchen und Einrichtungen verteilt werden. Schon vor Weihnachten wird sie die Geschenke in verschiedene Einrichtungen bringen.

Auch Radio FFH hat berichtet! Hier der Link.

An Weihnachten selbst können in mehreren Kirchen Kinder Weihnachtsgeschenke bekommen. Die Kirchen werden hier in den nächsten Tagen aufgelistet.

24.12., 16 Uhr Neue Brüderkirche, Weserstraße 26, 34125 Kassel-Wesertor, Krippenspiel-Gottesdienst

24.12. 16 Uhr Kirche St. Josef, Marburger Str. 87, 34127 Kassel, Krippenspiel-Gottesdienst

Außerdem wurden Geschenke auch schon im Vorfeld weitergegeben an verschiedene Einrichtungen mit Kindern, die sich sehr gefreut haben.

Vespergottesdienst „7 Wochen ohne Lügen“

Sonntag, 3.3.2019, 18.00 Uhr, Neue Brüderkirche

Ein besonderer Gottesdienst in der Reihe der Vespergottesdienste in der Neuen Brüderkirche, in der Regel am ersten Sonntag des Monats um 18 Uhr. Es geht kurz vor dem Beginn der Passionszeit um die Fastenaktion „7 Wochen ohne Lügen“. Wie halten wir es mit der Wahrheit? Was ist Wahrheit? Welche Lügen ärgern uns besonders? Und wo könnten wir ehrlicher mit uns selbst und anderen sein? Wir hören und sehen verschiedene Beiträge und kommen darüber ins Gespräch. Die Musik wird gestaltet von  der Kirchenband Kassel Hope. Anschließend gemeinsames Essen am leuchtenden Tisch.