Alle Beiträge von StefanNadolny

Gottesdienst mit Kirchenband

Gottesdienste mit Kirchenband sind an sich nichts Neues bei uns in der Hoffnungskirchengemeinde – schließlich hat schon früher Green Soul oft gespielt und in letzter Zeit sehr oft die Band Morgen. Jetzt gibt es eine neue Möglichkeit einzusteigen, eine offene Kirchenband. Wer mitmusizieren möchte, kommt einfach eine Stunde früher zum Gottesdienst und wir üben die Lieder ein. Nicht bei allen Gottesdiensten, aber bei vielen. Nächster Termin: 29.7.2018, 10 Uhr Neue Brüderkirche (Vorbereitung für den Gottesdienst um 11 Uhr).  Herzliche Einladung zu diesem Gottesdienst zum Thema  Gaben und Berufung mit Lektor Frank Schmidt – Musik von Kyong Mi Sung und der Kirchenband unter Leitung von Pfarrer Stefan Nadolny

„GOTTA“ von der Band Morgen

Kirchenbandlieder s. auch unter zukunftsmusik-kirchenlieder.de

Zum Seminar auf der Altstädter Hütte 19.-20.7.

Die Zeit auf der Hütte war wunderbar! Landart und Naturwahrnehmung führten uns in die Stille – eine sehr besondere Erfahrung! Eine andere Art von Blick, intensive Gemeinschaft, gutes Essen vom Holzofen, Zeit mit der Natur und mit uns selbst. Die Gedanken mal vorbeiziehen lassen und der Stille Raum geben. Alle Teilnehmenden haben es sehr genossen. Wir freuen uns auf das nächste Mal – und laden jetzt schon herzlich ein, auch mal mit auf die Hütte zu kommen!

Chorprojekt Ich habe einen Traum

Unser Chor startet ein neues Projekt: Wir singen das Werk „Ich habe einen Traum“ von Jan Vering, zuerst eingesungen von Siegfried Fietz. Es handelt  von Martin Luther King, die Texte sind Auszüge aus seinen  Reden. Es geht um Menschenrechte – ein sehr aktuelles Thema! Wir werden die Stücke mit Liedern aus verschiedenen Ländern kombinieren. Die Proben sind jeweils dienstags um 19:00 Uhr (außer jeweils am zweiten Dienstag eines Monats, wenn die Offene Bühne Weltmusik stattfindet).

Himmlisch!

Als himmlisch werden heutzutage ja hauptsächlich besonders gut gelungene Desserts bezeichnet—und wer weiß, vielleicht ist das ja gar nicht so falsch. Etwas, was richtig gut schmeckt, kann uns einen besonderen, ekstatischen Moment schenken, einen Moment, wo wir alles andere vergessen, einen Moment, der herausgehoben ist aus dem Alltag.

Natürlich kann das auch ein besonderes Musikstück sein, oder ein Spaziergang, oder ein Urlaub. „Das war einfach himmlisch.“ Und das tut uns gut: Mal rauskommen aus dem normalen Trott! Und den Himmel entdecken!

Leider gibt es eine ganze Menge Fluchten aus dem Alltag, die uns nicht guttun—und auch zu einer Art Sucht werden können. Werden wir es schaffen, einen Zugang zu finden zu dem, was wirklich unser Leben erfüllen und tragen kann? Damit wir nicht auf eine Weise flüchten müssen, die unser Leben zerstört?

Für diesen Sommer wünsche ich Ihnen viele „himmlische“ Momente. Und natürlich solche, die ihnen guttun!

Ihr Pfarrer Nadolny

 

Blau, Sonnenstrahlen… und ein paar Vögel, die munter hin und her flattern. „Seht die Vögel unter dem Himmel…“, sagt Jesus in einer Rede im Matthäusevangelium – er fordert uns auf, nach oben zu schauen.

„Sorgt euch nicht um euer Leben“, sagt Jesus.  Auch nicht um die roten Zahlen auf dem Konto oder die zwickenden Kniegelenke. Sorgt euch nicht um diese Kleinigkeiten des Alltags – es gibt Wichtigeres! Seht die Vögel, schaut nach oben – zum Himmel!  Vermutlich fällt uns das unterschiedlich leicht oder schwer, sich keine Sorgen zu machen und zuversichtlich in den Tag zu leben.

Es gibt verschiedene Sorgen-Typen, je nach Persönlichkeit – je nach Blickrichtung. Der Sachtyp ist in sich gekehrt und analysiert, was passiert ist, erkennt Zusammenhänge und weiß viel und sorgt sich darum, ob er wohl genug beachtet wird . Die Blickrichtung geht in die Vergangenheit – nach hinten. Der Handlungstyp ist genau das Gegenteil. Selbstbestimmt und kraftvoll tritt er auf, weiß was er will, ist entschlossen und voller Energie. Die Blickrichtung geht in die Zukunft – nach vorne. Der Beziehungstyp lebt von der Liebe, ist kommunikativ und lebendig, kann sich gut in andere einfühlen. Seine Blickrichtung geht zur Seite.

Doch Jesus schlägt trotzdem eine andere Blickrichtung vor: Nach oben. Der Blick zum Himmel kann befreien und entlasten von den Sorgen des Alltags, die uns gerade auf die Pelle rücken. Aber nicht einfach so! Nein, die Aufforderung zur Sorglosigkeit ist an eine Bedingung geknüpft : Denkt daran, welche Maßstäbe Gott gesetzt hat. Zum Himmel blicken, das heißt auch: Überlegt, was wirklich wichtig ist im Leben – jenseits der Alltagssorgen.

Harald Precht

 

Einfach mal ne Auszeit nehmen!

Donnerstag, 19.7. bis Freitag, 20.7.2018

Herzliche Einladung!

Übernachtung in der Hütte ohne fließendes Wasser, Wasser kommt aus der Quelle.

Naturwahrnehmungsübungen nach Conell mit Jenne Michaelis

Meditatives mit Hartmut Hübner

Land Art mit Stefan Nadolny

Kochen auf dem Küchenofen

Donnerstag 12 Uhr bis Freitag 17 Uhr

Anmeldung bei Pfarrer Stefan Nadolny,

Stefan.Nadolny@ekkw.de oder 0157-38704495

Anfahrt mit Straßenbahn, wird  nach Anmeldung besprochen. Treffen an der Neuen Brüderkirche um 9.30 Uhr!

Mitbringen:

  • Schlafsack, Laken (ca. 90×200), Handtuch
  • Wer hat eine Taschenlampe
  • Gerne etwas zu Essen – bitte Bescheid sagen zur Koordination

Ort: Altstädter Hütte – Treffen an der Neuen Brüderkirche möglich

Musicalprojekt „Heimatmuseum“

Im Februar 2017 hat das interkulturelle Musicalprojekt „Heimatmuseum“ unter der Leitung von Jenne Michaelis begonnen. In Improvisationen werden Szenen bzw. eine Geschichte zu „Heimat“ bzw. „Das gute Leben“ entwickelt und gespielt. Dazu werden Lieder geschrieben, die dann von Palaver Rhababa und dem Chorprojekt eingeübt werden.

Das gute Leben, „La vida buena“, ist eine Idee aus Lateinamerika: Als in Ecuador die Einnahmen aus Ölexporten Geld ins Land brachten, dachte und denkt man unter Einbeziehung indigener Konzepte darüber nach, was gutes Leben ausmacht.

Probenzeiten nach Absprache.